Die besten Accessoires, die ein Gentleman und eine Lady tragen können, sind Weltgewandtheit, Charme und Eleganz. Das Stue ist einfach nur die Bühne...

Der neoklassizistische Bau des Deutschen Architekten Johann Emil Schaudt wurde ursprünglich vom Dänischen Königreich in Auftrag gegeben. Die ehemalige Botschaft ist heute nur noch von der Fassadenseite her in ihrem ursprünglichen Zustand zu erkennen. Das Potsdamer Architekturbüro Axthelm hat eine behutsame Renovierung der geschwungenen, grauen Steinfassade vorgenommen und darauf geachtet, die historische Substanz nicht nur zu erhalten, sondern auch wieder zum Leben zu erwecken und zurückzuführen. Der Annex im Innenhof, ein ultra moderner und schlichter Neubau, spricht, wenn auch nicht auf den ersten Blick erkennbar, eine ähnliche Formensprache wie der historische Teil. Durchbrochen wird die Strenge dieser Architektur aber durch viel Glas, in dem sich die Natur spiegelt, und einem floralen Musterprint, das als Fragment auf der ursprünglichen Fassade entdeckt wurde.

Die Herausforderung beim Bau des Hotels Das Stue stellte das Zusammenführen unterschiedlicher Epochen dar. Moderne und alter Bestand. Innen und Außen. Im Laufe der Jahrzehnte veränderten sich die Bedürfnisse der zahlreichen Mieter des Gebäudes und die historische Grundsubstanz wurde nicht immer mit Respekt behandelt. Der repräsentative Aufgang zu den herrschaftlichen Räumen des Botschafters wurde mit viel Sorgfalt renoviert und nach alten Plänen rekonstruiert. Auch das Entrée, das von einer imposanten Flügeltreppe flankiert wird, wurde baulich nicht erweitert oder verändert, sondern als Reminiszenz an das Werk von Schaudt in seiner Schlichtheit erhalten. Die Übergänge zwischen neuem und altem Bau im Inneren erschließen sich dem Besucher erst auf den zweiten Blick. Das Herz des Hauses bilden die Restaurants, die Bar und die Lounge. Sie verbinden Alt und Neu, sind die Transitzone zwischen Historie und Gegenwart. Die Zukunft schreibt das Hotel selbst...