Im eleganten Bel Etage Salon begrüßte Gastgeber und General Manger Zeèv Rosenberg die renommierte Journalistin und Autorin Shelly Kupferberg im April 2026. Im Mittelpunkt: ihr bewegender Roman Stunden wie Tage.
Berlin, 1940er-Jahre in einem Mietshaus in Schöneberg. Eine Hausbesorgerin, fleißig, diszipliniert, scheinbar unscheinbar. Und Liane Berkowitz – jung, mutig, verliebt, bereit zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Jahrzehnte später wandert eine zerlumpte Frau durch die Straßen. Jeder kennt sie. Niemand kennt ihre Geschichte. Millionärin. Zeitzeugin. Hüterin eines Schicksals, das Berlin nie vergessen darf. Kupferberg spricht nicht nur über Figuren und Recherche. Es geht um Erinnerungskultur. Um Mut, um Verantwortung. Um die Frage, was Geschichte heute mit uns macht, ebenso was wir aus ihr machen.